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Hinweise für Teilnehmer

Was ist zu beachten?:

Was ist zu beachten?:

Im Jahr 2017 gibt es im ARAG-MTB-Schüler-Cup powered by time-and-voice eine neue Gesamtwertung! Dabei werden die Technikteile (in unserem Fall der Trial) und die Ausdauerteile (in unserem Fall das Shortrace) gleichgewichtig gewertet. Aus beiden Ergebnissen wird die Tagesplatzierung ermittelt, die auch maßgeblich für die Tages-Siegerehrung ist! Punkte für die Gesamtwertung gibt es anhand dieser Tages-Gesamtwertung. Ihr solltet also in jedem Fall am Trial und am Shortrace teilnehmen! Nur so habt Ihr die Möglichkeit auf maximale Punkte für die Tages- und Gesamtwertung zu kommen (Auszug aus der Generalausschreibung siehe unten).

Was ist ein Trial?

Was ist ein Trial?

Beim Trial kommt es darauf an, einen vorgegebenen Parcours möglichst fehlerfrei zu durchfahren. Dafür habt Ihr maximal 2 min Zeit. Als Fehler wird z.B. das Absetzen eines Fußes, das Absteigen vom Rad, das Verlassen der vorgegebenen Strecke, das Anlehnen an Bäume oder feste Hindernisse usw. gewertet. In der Trialstrecke gibt es 7 Sektionen. In jeder Sektion gibt es 3 Fahrlinien (leicht, mittel, schwer). Ihr könnt in jeder Sektion selbst wählen, ob Ihr die leichte (blaue), die mittlere (rote) oder die schwere (schwarze) Linie nehmt. Durchfahrt ihr die Sektion fehlerfrei, bekommt Ihr einen (leicht), drei (mittel) oder fünf (schwer) Punkte. Alle Punkte werden addiert. Der Fahrer/die Fahrerin mit den meisten Punkten gewinnt. Bei Punktgleichheit entscheidet die kürzere Fahrzeit.

Mit welchen Pedalen darf ich fahren?

Mit welchen Pedalen darf ich fahren?

Das Pedalsystem ist freigestellt. Teilnehmer, die mit Flatpedals (also keine Klickpedale) ohne feste Verbindung zum Schuh den Trial absolvieren, erhalten 8 Bonuspunkte. Genaueres findet Ihr in der Generalausschreibung.

Darf ich den Trial üben?

Darf ich den Trial üben?

Ja klar, aber nur zuhause! Du solltest Dich im Training mit den Übungen vertraut machen und entsprechende Hindernisse trainieren. Ein Training auf den am Wettkampfort eingerichteten Trialstrecken ist verboten und führt zur sofortigen Disqualifikation!

Darf ich die Besichtigung mit Rad machen?

Darf ich die Besichtigung mit Rad machen?

Nein! Für jede Altersklasse gibt es genau definierte Zeiträume (s. Zeitplan), in denen die Trialstrecke zu Fuß (!) besichtigt werden kann. Ein „Besichtigung“ mit dem Bike ist nicht gestattet und führt wie das Training auf den Trialstrecken zur Disqualifikation.

Darf ich auch zwischendurch besichtigen?

Darf ich auch zwischendurch besichtigen?

Nein! Das Betreten der Trialstrecken außerhalb der Besichtigungszeiten ist verboten und führt zur Disqualifikation! Du kannst aber von außen zuschauen, wie die anderen fahren.

Wann starte ich?

Wann starte ich?

Der Veranstalter hängt am Wettkampftag Listen aus, in denen die Startzeiten jedes Fahrers vermerkt sind. Diese sind unbedingt einzuhalten.

Muss ich mich an den Zeitplan halten?

Muss ich mich an den Zeitplan halten?

Ja! Wer zu spät zur Besichtigung erscheint, kann diese nicht nachholen. Wer seine Startzeit verpasst, kann (sofern die Kommissäre und der Zeitplan es zulassen) evtl. nach allen anderen Startern den Trial absolvieren. Garantiert werden kann das aber nicht.

Darf mir jemand beim Trial helfen oder vorsagen?

Darf mir jemand beim Trial helfen oder vorsagen?

Nein! Eltern, Trainern und Betreuer ist es untersagt, dem Sportler während des Wettkampfes Anweisungen oder Tipps zu geben. Ein Betreuer darf zur Absicherung dem Sportler stillschweigend folgen. Einzige Ausnahme: Der Betreuer darf dem Fahrer die zu wählende Linie durch Zuruf vorsagen. Dieser Zuruf darf die Worte blau, rot, oder schwarz beinhalten, jedes andere Wort führt zur Disqualifikation des Fahrers. Anfeuerung durch die Zuschauer ist natürlich erlaubt und erwünscht!

Sonst noch was?

Sonst noch was?

Ja, macht Euch bitte mit den Regeln vertraut! Das gilt für Sportler, Trainer und Eltern. Die Kommissäre können nicht anders und müssen die Regeln 1:1 umsetzen. Diskussionen bringen also nichts. Im Übrigen geht es im NRW-MTB-Schüler-Cup nicht um die Weltmeisterschaft. Die Rennserie soll den Kids aus NRW Spaß machen und einen Start in ihre Wettkampfkarriere ermöglichen. Nicht mehr und nicht weniger.

Wie läuft das Geschicklichkeitsfahren der U7/U9?

Wie läuft das Geschicklichkeitsfahren der U7/U9?

Hier gibt es 5 Hindernisse, wie z.B. schmaler Balken, Wippe, Engstelle usw., die durchfahren werden müssen. Diese sind altersgerecht. Für jedes durchfahrene Hindernis gibt es einen Punkt, maximal also 5 Punkte. Die erreichten Punkte zählen dann für die Startaufstellung des Kids-Race. Dabei stehen alle Kids mit 5 Punkten im ersten Startblock; alle Kids mit 4 Punkten im zweiten Startblock usw. Alle Kinder, die nicht am Geschicklichkeitsfahren teilgenommen haben, bilden den letzten Startblock.

Warum Geschicklichkeitsfahren für die U7/U9?

Warum Geschicklichkeitsfahren für die U7/U9?

Schwerpunkt der Nachwuchsausbildung im MTB-Sport ist die Fahrtechnik. Nur wer eine gute Fahrtechnik hat, kann die anspruchsvollen Cross-Country-Kurse gut und schnell fahren. Außerdem bringt Fahrtechniktraining jede Menge Spaß.

Was ist ein Shortrace?

Was ist ein Shortrace?

Beim Shortrace wird auf einer sehr kurzen Runde gefahren; die Fahrzeit liegt dabei unter den für Cross-Country normalerweise vorgegebenen Fahrzeiten, da es sehr intensiv zur Sache geht. Die Strecke ist eher flach mit einigen natürlichen und künstlichen Hindernissen. Sie ermöglicht an den meisten Stellen ein Überholen.

Wie wird die Startaufstellung beim Shortrace (XCC) gemacht?

Wie wird die Startaufstellung beim Shortrace (XCC) gemacht?

Da im Jahr 2017 Technikteil und Ausdauerteil gleichgewichtig ins Tagesergebnis einfließen, erfolgt die Startaufstellung für den Ausdauerteil immer nach dem aktuellen Gesamtergebnis des ARAG-MTB-Schüler-Cups. Da bei uns in Essen der erste Lauf stattfindet, gibt es noch kein aktuelles Gesamtergebnis. Die Startaufstellung für das Shortrace (XCC) nach dem Modus last man out, erfolgt daher wie in der Generalausschreibung vorgesehen: „Zum 1. Lauf werden die ersten 5 in der Klasse verbliebenen Fahrer/innen gesetzt, dann die ersten 5 altersbedingt aufgestiegenen Fahrer/ innen. Anschließend wieder die nächsten 5 in der Klasse verbliebenen Fahrer usw. Der Aufstellungsmodus betrifft die Plätze 1-10 des Vorjahres. Die weitere Startaufstellung erfolgt nach Meldeeingang.“ In der U11 bedeute dies, dass nur die Fahrer berücksichtigt werden, die bereits im vergangenen Jahr unter den ersten 10 Fahrern in der AK U11 waren! In der U13 (U15) starten also die Fahrer, die in der Gesamtwertung vergangenes Jahr unter den Top 5 waren und nicht altersbedingt aufsteigen müssen, vorne; danach die Fahrer, die in der U11 (U13) im Vorjahr die ersten 5 Plätze belegt haben und jetzt altersbedingt in der U13 (U15) starten. Es folgen die Fahrer, die im Vorjahr Platz 6 -10 in der Gesamtwertung belegt haben und nicht altersbedingt aufsteigen müssen, danach die Fahrer, die in der U11 (U13) im Vorjahr die Plätze 6 – 10 belegt haben und jetzt altersbedingt in der U13 (U15) starten.

Wie funktioniert das Ausscheidungsfahren?

Wie funktioniert das Ausscheidungsfahren?

Das Ausscheidungsfahren (last man out) läuft so ab: Alle Fahrer einer Klasse starten gemeinsam; die ersten beiden Runden absolvieren alle Fahrer gemeinsam. Ab der dritten Runde scheiden pro Runde die letztplatzierten Fahrer (bis zu 4 aus). Dabei wird der hinterste Teil des Rades, also das Hinterrad, gewertet. Vom Hauptfeld überrundete Fahrer scheiden zuerst aus. Die ausgeschiedenen Fahrer werden durch den Streckensprecher über das Ausscheiden informiert und in einem festgelegten Bereich nach der Ziellinie von Helfern aus dem Rennen genommen. Eine Bitte an die Trainer, Eltern und Fahrer: Bitte achtet genau auf die Durchsagen, damit die richtigen Fahrer das Rennen verlassen.

Was passiert, wenn ich überrunde?

Was passiert, wenn ich überrunde?

Nichts! Rundengewinne werden nicht berücksichtigt, bringen also keinen Vorteil. Es ist also taktisches Fahren angesagt.

Was passiert, wenn ich überrundet werde?

Was passiert, wenn ich überrundet werde?

Fahrer, die vom Hauptfeld überrundet werden, scheiden zuerst aus.

Was ist in der letzten Runde?

Was ist in der letzten Runde?

In der letzten Runde fahren die verbliebenen Fahrer /innen den Sieger aus. Dabei zählt -wie im normalen Sprint- das Vorderrad. Die ersten 4 Plätze werden somit aus dem Einlauf in der letzten Runde ermittelt.

Und die restlichen Plätze?

Und die restlichen Plätze?

Die Plätze 5 – 12 ergeben sich aus der Reihenfolge des Ausscheidens. Die weiteren Fahrer werden entweder nach ihrem Ausscheiden platziert; alternativ behält sich der Veranstalter vor, für die Platzierung ab Platz 13 separate Platzierungsläufe durchzuführen.

Was passiert, wenn nicht genügend Starter in einer Klasse sind?

Was passiert, wenn nicht genügend Starter in einer Klasse sind?

Sollte die Anzahl der gemeldeten Teilnehmer/-innen in einer Klasse weniger als 8 betragen, wird das Rennen in dieser Klasse als Shortrace XCC mit Einlaufwertung in der letzten Runde ausgetragen. Während des Rennens scheiden dann keine Fahrer / innen aus. In diesem Fall wird die zu fahrende Rundenzahl vor dem Rennen festgelegt und den Fahrern bekanntgegeben.

Warum Ausscheidungsfahren (last man out)?

Warum Ausscheidungsfahren (last man out)?

Das Format ist knackig und super spannend. Wer nicht aufpasst, kann frühzeitig ausscheiden.

Noch weitere Fragen?

Noch weitere Fragen?

Einfach eine mail an info@ruhrpottbiker.eu schreiben!

Auszug aus der Generalausschreibung des ARAG-MTB-Schüler-Cups:

Finden im Rahmen einer Veranstaltung zwei Wettbewerbe (Technikmodul + XCO, XCC oder XCE) statt, werden die Ergebnisse beider Wettbewerbe gleichgewichtig zum Tagesergebnis zusammengefasst. Bei Punktgleichheit zählt das bessere Ergebnis im Technikmodul (Einzelheiten siehe Anhang 3).

 

Anhang 3 / Punktesystem für die Gesamtwertung:
ARAG MTB-Schüler-Cup
powered by time-and-voice

 

Entsprechend des Tagesergebnisses erfolgt die Punktevergabe nach folgendem Schema:

 

Platz 1 2 3 4 5 6   7 8 9 10 27 28 29 30
Punkte 50 42 35 30 25 24 23 22 21 20 3 2 1 1

 

Alle Fahrer/innen, die auf den Plätzen 31ff. gewertet werden, erhalten 1 Punkt.

 

Bei Veranstaltungen, bei denen nur ein Modul (XCO / Variorace) stattfindet, entspricht das Tagesergebnis der Platzierung im XCO bzw. Variorace.

Beispiel:

Fahrer wird Dritter im XCO; es werden 35 Punkte für die Gesamtwertung gezählt.

 

Bei Veranstaltungen, bei denen ein Technikmodul und ein Modul XCO/Variorace, XCE oder XCC stattfinden, wird das Tagesergebnis aus der Addition der Platzierungen in beiden Wettkämpfen gebildet. Die Rangliste wird in aufsteigender Folge nach den Platzziffern erstellt. Es gewinnt also der Fahrer mit der niedrigsten Platzziffer; bei Punktgleichheit entscheidet das bessere Ergebnis im Technikmodul.

Beispiel:

Fahrer 1 belegt im Technikteil Platz 1 und wird im XCO/Variorace, XCC oder XCE zweiter; er erhält die Platzziffer 3 = 1+2

Fahrer 2 wird im Technikteil Zweiter, im XCO/Variorace, XCC oder XCE Erster; seine Platzziffer ist ebenfalls 3 = 2 + 1.

Für die Tagesplatzierung gibt das bessere Technikergebnis den Ausschlag; dementsprechend gewinnt Fahrer 1 die Tageswertung und erhält 50 Punkte für die Gesamtwertung. Fahrer 2 wird Tageszweiter und erhält 42 Punkte für die Gesamtwertung.

Startaufstellung

ARAG MTB-Schüler-Cup powered by Time-and Voice:

Die Startaufstellung bei Wettbewerben im XCO (incl. Variorace) und XCC erfolgt nach der aktuellen Gesamtplatzierung im Cup. Ausnahme: Zum 1. Lauf werden die ersten 5 in der Klasse verbliebenen Fahrer/innen gesetzt, dann die ersten 5 altersbedingt aufgestiegenen Fahrer/ innen. Anschließend wieder die nächsten 5 in der Klasse verbliebenen Fahrer usw. Der Aufstellungsmodus betrifft die Plätze 1-10 des Vorjahres. Die weitere Startaufstellung erfolgt nach Meldeeingang.

Bei Sprintrennen (XCE) wird eine Zeitqualifikation durchgeführt, die für die Einteilung der Fahrer/innen in die Endläufe (Heats) herangezogen wird.

 

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